UPDATE:

Ersatztermin für das Modul ST-4 aus dem 7. ST-Curriculum "Fallkonzeption, Therapieplanung, Therapeut. Beziehung"

mit Raffaella Calzoni ist nun der

 

Freitag 4. und Samstag 5. September 2020

 

Ort wird noch bekanntgegeben!

 


9. ISST Schematherapie Curriculum 2020/2021 Wien

Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß § 33 Psychologengesetz 2013



ACHTUNG: Aufgrund der aktuellen Situation wegen Covid-19 werden wir das Curriculum Schema Coaching auf 2021 verschieben, der Start Workshop wird voraussichtlich Juni 2021 stattfinden. Die genauen Termine werden wir hier demnächst bekannt geben.

Alle gebuchten Teilnehmer erhalten eine persönliche Zuschrift, natürlich gelten alle bereits geleisteten Anzahlungen zu 100% für die neuen Termine. 

 

 

Das IST-W bietet das Original-Curriculum von Anke Handrock exklusiv in Österreich an. Durch die Modularität der Blöcke können auch ev. versäumte Einheiten der von anderen Instituten (Berlin, München, Zürich) angebotenen Curricula absolviert werden!

 

Hier geht's zu noch mehr Informationen:



Bindung, Intimität und Lust in der Schematherapie

Dozentin: Dr. Eva Frank-Noyon

Vertiefungsworkshop lt. ISST-Richtlinien (12 AE)

 

Viele Menschen denken, zu lieben und eine stabile Bindung einzugehen sei ganz leicht, wenn nur der richtige Partner gefunden würde. Die Tatsache, dass es aber doch in jeder Beziehung schwierige Momente und immer auch unlösbare Differenzen gibt, führt dann häufig zum Beziehungsabbruch und zur weiteren Suche nach einem „besser passenden“ Partner. Nur wenige stellen ihre eigene „Liebesfähigkeit“ (Begriff übernommen von Erich Fromm) in Frage bzw. überlegen, wie sie diese Fähigkeit entwickeln können. In diesem Workshop soll es zum einen um die Frage gehen, wie wir unsere Patienten darin unterstützen können, die eigene Bindungsfähigkeit aufzubauen und auch in potentiell schwierigen Momenten den Kontakt zum anderen auf der einen Seite und auch zu sich selbst auf der anderen Seite nicht zu verlieren. „Sich hinzugeben ohne sich dabei zu verlieren“ als Möglichkeit, im GE-Modus eine balancierte Beziehung einzugehen, ist die Voraussetzung, um in Beziehung wirkliche Nähe, Verbundenheit und Intimität erfahren zu können.Des Weiteren soll in dem Workshop das Thema „sexuelle Lust“ besprochen werden, ein Thema, das viele Therapeuten sowohl in der Einzel- als auch in der Paartherapie an Grenzen bringt, sei es, weil die richtigen Worte fehlen oder konkrete Ideen, wie an das Thema herangegangen werden kann. So fühlen sich viele Therapeuten überfordert, wenn ein Partner dem anderen beispielsweise „sexuelle Lustlosigkeit“ vorwirft, das Paar unterschiedliche Vorstellungen davon hat, wie „schöne“ Sexualität aussehen könnte oder ein Einzelpatient keinen Zugang zur eigenen Sexualität findet. Es soll die Möglichkeit vermittelt werden, den Einzelnen oder das Paar in einer Haltung des „Gesunden Erwachsenen“ der eigenen Sexualität gegenüber zu unterstützen. Konkrete Interventionen zum Umgang mit diesen Themen sollen dafür im Rollenspiel dargestellt und eigenständig geübt werden.

 

Neuer Termin: 30. - 31. Oktober 2020 - (Zeit: Freitag 16:00 bis 20:00; Samstag 9:30 bis 16:30)

Kursort: Zentrum für Seelische Gesundheit LEOpoldau, Schererstrasse 30, 1210 Wien

Invest: 288,- EUR (incl. MwSt.)



Curriculum Schematherapie mit Kindern und Jugendlichen (Wien)

Das obige Curriculum setzt sich aus vier Workshops zusammen.

Es deckt die von der International Society of Schema Therapy (ISST) für die Zertifizierung geforderten 64 Unterrichtseinheiten ab und ist durch diese anerkannt.

 

Um was geht's?

Die Schematherapie nach Jeffrey Young bezieht besonders die Emotionen, aber auch entwicklungspsychologische Gesichtspunkte zentral in ihre diagnostischen und therapeutischen Überlegungen mit ein. Darüber hinaus beruht Schematherapie auch auf einem Modell der Grundbedürfnisse und „ihrer Schicksale“ im Lebensverlauf. Daher scheint die ST – im Sinne einer technischen und strategischen Variante der KVT – auch und vor allem im Bereich der Kinder- und Jugendlichentherapie besonders geeignet, um handlungsleitende, diagnostische und therapeutische Konzepte zu generieren.

 

In den insgesamt 64 Unterrichtseinheiten des „Kinder-Curriculums“ werden zunächst das schematherapeutische Störungsmodell (Schemata, Modi, Bewältigungsstrategien) und die dahinterstehende Theorie (zentrale Bedeutung von seelischen Grundbedürfnissen vor dem Hintergrund entwicklungspsychologischer Anforderungen) vorgestellt. Außerdem wird auf Möglichkeiten der Diagnostik (z. B. projektive Verfahren) und Notwendigkeiten in der therapeutischen Haltung (z. B. „Nachbeelterungs“-Konzept, empathische Konfrontation) auf dem Boden von Temperaments- und Persönlichkeitsfaktoren im Kindes- und Jugendalter eingegangen.

 

Im Zentrum der Workshop-Reihe stehen die Einübung von schematherapeutischen Strategien, die sich in der schema- und modusgeleiteten verhaltenstherapeutischen Praxis im Kindes- und Jugendalter bewährt haben. Ein weiterer Schwerpunkt wird durch die Vermittlung einer intensivierten Elternarbeit im Sinne eines „Schemacoaching bei Eltern“ gelegt, die u. a. Schema- bzw. Modus-Transaktionsprozesse zwischen Kind und Eltern/Familie näher beleuchtet (gegenseitige Verstärkung von maladaptiven kindlichen und elterlichen Schemata).



NEU im IST-W 2020 - Vertiefungsworkshop:                        Komplexe, posttraumatische Belastungsstörung

Dipl. Psych. Yvonne Reusch

 

9.-10. Oktober 2020                 Kursort: Wien

 

Zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und komplexer Traumafolgestörungen wurden unterschiedliche Behandlungsmethoden entwickelt, die sich unter anderem durch den Behandlungsfokus (v.a. Exposition vs. Umstrukturierung/Überschreiben) unterscheiden. 

Der hier praxisorientierte vermittelte integrative schematherapeutische Behandlungsansatz umfasst in der »traumaspezifischen« Behandlungsphase mehrere Imaginationssitzungen, welche von der »klassischen« schematherapeutischen Imagination abweichen.

 

Der Vorteil dieses integrativen schematherapeutischen Behandlungsansatzes liegt dabei vor allem in der Kombination einer Expositions- mit zwei längeren Modifikationsphasen, in denen Patienten/-innen am Modell der Therapeuten/-innen Entmachtung und Desidentifikation von Täterintrojekten und funktionale Selbstberuhigung (Nachbeelterung des inneren Kindes) lernen.

 



Umgang mit Affären in der Schematherapie

Dozentin: Dr. Eva Frank-Noyon

 

Ob in der Einzeltherapie mit einer/m der Affären-Beteiligten oder in der Arbeit mit dem Paar –  wenn es um Untreue und Affären geht, geht es auch in der Therapie oft heiß zur Sache. Trotz all dem damit verbundenen Leid: Affären gab es schon immer und wird es sicher auch immer geben – entgegen der Meinung vieler auch in „zufriedenstellenden“ Partnerschaften.

In dem Workshop werden zunächst anhand verschiedener Fallbeispiele die vielen möglichen Facetten von Affären beleuchtet und der Versuch unternommen, diese vor dem Hintergrund des schematherapeutischen Modells zu verstehen.

Ausgehend von verschiedenen möglichen Konstellationen (Arbeit mit dem Paar oder Einzel) und Situationen (Therapiezeitpunkt unmittelbar nach dem Offenlegen der Affäre oder erst einige Zeit später) werden hilfreiche therapeutische Haltungen und mögliche Interventionen im Rollenspiel dargestellt und eigenständig eingeübt.

26. Februar 2021 (16:00 bis 20:00) / 27. Februar 2021 (9:30 bis 16:30)

Kursort: Zentrum für Seelische Gesundheit LEOpoldau, Schererstrasse 30, 1210 Wien

Invest: 300,- EUR (incl. MwSt.)



Gruppen Schematherapie 2019

Joan Farrell & Ida Shaw

NEU: erneut in Planung für 2021

Condensed Introduction - Learning Objectives:

the goal is for the therapists to have mastery of the basic adaptations of Schema Therapy interventions for use in groups. 

 

1.     Understand the structural, theoretical and content model of group schema therapy (GST)

2.     Understand and be able to implement limited reparenting in a group.

3.     Understand how to adapt schema mode change work for group use

            4.     Be able to establish safety and connection in the group setting. 

 

Advanced Group-Schematherapy - Learning Objectives:                                                     

the goal of the advanced workshop is for therapists to have mastery of the core interventions of GST at the advanced level i.e. ability to meet the requirements of the Group ST Rating Scale. This will allow them to conduct GST with a less intense level of supervision. 

 

1.     Be skilled at managing the necessary safe and reliable frame of GST.

2.     Be able to do imagery rescripting in the group.

3.     Be able to conduct multiple patient mode role plays

4.     Understand and be able to employ symbols and transitional objects that match the developmental levels of the group when in child modes and for reparenting.

5.     Be able to employ limit setting and empathic confrontation in groups.

6.     Be able to create opportunities in sessions for Happy child mode play.

7.     Help patients develop and strengthen their healthy adult mode

 

Self-Practice Day - Learning Objektives:

the goal of the self-practice day is to give therapists the experience of Group Schema Therapy interventions as a member of the group. This experience of ST from the inside out provides both personal benefit and a deeper understanding of patient's experience leading to improved empathy and attunement.